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Begonnen hat alles am 2. März 1991

Das Stück „Die Mausefalle„ von Agatha Christie feierte in der Jubilate-Gemeinde in Orschel-Hagen Premiere. Damit war ein neues Reutlinger Theater geboren, das sich in den weiteren Jahren darauf spezialisierte, anspruchsvolle Kriminalstücke auf die Bühne zu bringen.

Eigentlich aber liegt der Beginn noch einige Jahre zurück. In den 80er Jahren fanden sich Frieder Leube, Petra Binsch, Susanne Gonser, Andreas Dallinger u.a., die in erster Linie christliche Karfreitagsstücke in der Kirche zur Aufführung brachten.



1989 versuchte man sich erstmals an einem schwäbischen Schwank. „Der scheinheilige Jakob„ kam so gut beim Publikum an, dass man sich entschloss, in Zukunft auch außerhalb der Kirche aktiv Theater zu spielen.

Nach den Erfahrungen mit dem Stück „Die Mausefalle“ packte alle das Kriminalfieber und so entschied man sich für ein reines Kriminaltheater.
Es folgten Stücke wie
- „Der angekündigte Mord“
- „Zwei sind einer zuviel“ und
- „ Mord an Bord“
als reines Kriminaltheater.

Im Jahre 1999 ging das Ensemble mit „Ein Unfall muss kein Zufall sein“ einen etwas anderen Weg. In diesem Stück konnte das Theater erstmals seine rein komödiantische Seite ausleben.

"Die Mausefalle" - 1991 - mit ihrem ersten gleichnamigen Stück


Unser Stück im Jahr 2008 Was zählt, ist die Familie! (Over The River And Through The Woods) eine Komödie von Joe DiPietro war ein großer Erfolg.

2010 folgte DIE BESSERE HÄLFTE von Allan Ayckbourn, eine Ehe-Komödie als turbulenten Farce mit abgründigen Verwicklungen

Die Geschichte selbst war inhaltlich wie szenisch verzwickt: Fiona Foster (Petra Binsch) betrügt ihren ahnungslosen Mann Frank (Markus Schaupp) mit Bob Phillips (Sven Schuster), dessen Frau Teresa (Gabriele Henning) wiederum zunächst von dieser Liaison nichts weiß. Beide Seitenspringer bringen ein Ehepaar ins Spiel, das als Alibi für genossene Schäferstündchen herhalten muss: Mary (Susanne Gonser) und William Featherstone (Alexander Hummler). Die wissen von nichts, tappen deshalb in jede erdenkliche Komödien-Falle, zumal alle drei Männer beruflich verbunden sind.
Der Autor hat sich einen bühnentechnischen Trick ausgedacht. Alle Begegnungen fanden zugleich in einem Raum statt, auch wenn sie zu unterschiedlichen Zeiten geschehen. Durch diesen Effekt wurden alle Charaktere schonungslos offen gelegt. Am Ende standen alle ziemlich begossen da, selbst wenn sich die Vorzeichen verkehrt haben und ein Teil der Geschädigten scheinbar gestärkt als Sieger hervorging.

"Bunbury" - 2001 -


In all den Jahren hat sich das Ensemble immer wieder in seiner Besetzung verändert. Heute sind es sieben feste Ensemblemitglieder. Doch ebensoviele sind auch hinter der Bühne aktiv, um das jeweilige Projekt zu einem Erfolg werden zu lassen. Das Theater kann nur dann bestehen, wenn alle an einem Strang ziehen. Gerade in der anstrengenden Endphase der Vorbereitungen, hält gerade die Leidenschaft des Theaterspielens das Ensemble zusammen.

"...hat noch jemand Hunger?" -


Mausefalle mit Grips

Vom 9. bis 11. Januar 2009 besuchten die aktiven Mitglieder des Theaters Mausefalle Berlin. Hauptgrund war eine Begegnung mit Robert Neumann, der vor ca. 10 Jahren wichtige Bühnenerfahrungen im Theater Mausefalle machte und sich dann entschloss auf die Schauspielerschule nach Berlin zu gehen um aus seinem Hobby einen Beruf zu machen. Nach verschiedenen Engagements verpflichtete er sich im Berliner Grips Theater (www.grips-theater.de) Dort spielt ist er in vielen Produktionen mit. Am Samstag 10. Januar hatte er eine der Hauptrollen im Stück: winner & loser. Es war für uns ein Hochgenuss ihn dort agieren zu sehen. Tags darauf führte uns Robert hinter die Kulissen des Grips Theaters und erzählte anschaulich über den Alltag eines Schauspielers.
Danke Robert!

Theater Mausefalle beim Grips-Theater in Berlin -


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